Die kirchliche Trauung

Segnung des Eheversprechens

Hochzeit heißt:
Zwei Menschen, die sich lieben, geben vor Gott und der Gemeinde das Versprechen, einander treu zu sein, füreinander einzustehen und miteinander das Leben in christlicher Verantwortung zu gestalten. So wie Jesus für die Kirche einsteht und in der Gemeinschaft der Kirche erfahrbar ist, sollen die Brautleute füreinander einstehen und seine Liebe in ihrer Gemeinschaft erfahren.
Deshalb ist eine kirchliche Trauung dann sinnvoll, wenn es eine bewusste Entscheidung für die Kirche und für eine christliche Lebensführung gibt.

Form und Gestaltung der kirchlichen Trauung

Wenn die Entscheidung für eine kirchliche Hochzeit gefallen ist, muss überlegt werden, welche Gottesdienstform angezeigt ist. Die Trauung kann in der Feier der Hl. Messe stattfinden, in einem katholischen Wortgottesdienst oder, wenn ein Partner der evangelischen Kirche angehört, in einem ökumenischen Gottesdienst mit einem evangelischen Pfarrer/einer evangelischen Pfarrerin.

Welche Gottesdienstform nun gewählt wird, wird am besten in einem Gespräch mit dem Pfarrer geklärt. Dort werden auch Termin und Ort der Trauung abgesprochen.

Organisation

Was den Ort der Trauung betrifft sind dies ausschließlich unsere Kirchen, das sind die Pfarrkirche St. Martin in Raesfeld, die Filialkirche St. Silvester in Erle, die Schlosskapelle in der Freiheit oder die St. Marien Kirche in Rhedebrügge.

Trautermine sind variabel bis auf den Samstagnachmittag und den Sonntag. Trauungen sind an jedem Werktag möglich, in der Pfarrkirche bis 16.30 Uhr (spätester Beginn) in der Schlosskapelle und in Rhedebrügge zu jeder Zeit. Am Samstag ist der letzte Trauungstermin um 14.30 Uhr, wobei Paare, die in unserer Pfarrei wohnen oder aus ihr stammen, für diesen Trautermin den Vorzug bekommen.

Auswärtige Paare sollten beachten, dass sie einen Priester "mitbringen" müssen. Nur bei Ökumenischen Hochzeiten kann ein katholischer Geistlicher, der der Trauungszeremonie vorsteht, gestellt werden. Das Brautgespräch muss in der Wohnsitzgemeinde des Brautpaares, bei konfessionsübergreifenden Partnerschaften in der Wohnsitzgemeinde des katholischen Partners stattfinden.  Nach der Terminabsprache bekommt das Brautpaar einen Bestätigungsbogen, der unterschrieben zurückgesandt werden muss. Zur Deckung der Kosten werden 200,-- Euro in Anrechnung gesetzt, welche mit der Anmeldung überwiesen werden müssen.

Es muss an dieser Stelle darauf hingeweisen werden, dass im Rahmen der Trauung in der Schlosskapelle KEINE Kindtaufen durchgeführt werden können. Die Taufe ist Aufnahme in die Kirche und damit Aufnahme in eine konkrete Gemeinde. Die Taufe findet sinnvoller Weise an einem Taufstein in einer der drei Kirche St. Martin, St. Silvester oder St. Marien statt.

Ehevorbereitungskurs

Einige Monate vor der Trauung nehmen die Brautleute an einem Ehevorbereitungskurs teil. Im Rahmen dieses Kurses empfangen die Brautpaare den Segen auf dem Weg zur Ehe. Spätestens zwei Monate vor der Trauung  ist dann ein Brautgespräch beim Pfarrer zu führen. Bei diesem Gespräch werden alle weiteren Fragen besprochen.

Zur Terminabsprache wenden Sie sich bitte an das Pfarrbüro. (02865/7276)