Die Gemeindecaritas

hat das Ziel, menschliches Leben gemäß dem Evangelium in all seiner Vielfältigkeit wahrzunehmen, zu entfalten, zu stärken und zu schützen. Dieses Ziel ist zu fördern durch eine intensive Zusammenarbeit zwischen Hauptamtlichen, Ehrenamtlichen, Betroffenengruppen, dem Caritasverband und den Gemeinden. Diese Zusammenarbeit ist von großer Bedeutung für die zukünftige Entwicklung der Caritasarbeit und der Gemeinden.

Ansprechpartner

Diakon 

Klaus Elsner T. 02865/8923

Leen Hogendijk 02865/7060

Aufgabe der Caritas in der Gemeinde

  • beim Aufbau, bei der Stützung und Begleitung sowie bei der Weiterentwicklung der Diakonie und Caritas der Gemeinde,
  • bei der Gemeindeorientierung der verbandlichen Caritasarbeit.
  1. Information, Beratung und Unterstützung ehrenamtlicher und hauptamtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Fragen der Organisation und Weiterentwicklung diakonischer Aufgabenfelder: 
  2. Beratung und Unterstützung benachteiligter Personengruppen mit dem Ziel, die jeweiligen Ressourcen der Personen, der Gemeinden und der Lebenswelt zu erkennen und zu fördern, sowie die geeigneten Selbsthilfestrukturen mit ihnen zu erkennen und aufzubauen.
  3. Unterstützung und Beratung beim Aufbau und bei der Weiterentwicklung von Strukturen, die die Selbstbestimmung und Mitbeteiligung von Menschen ermöglichen und fördern.
  4. Stärkung und Unterstützung von Selbstvertretungsstrukturen im ehrenamtlichen und hauptamtlichen Bereich.
  5. Unterstützung, Förderung und Weiterentwicklung zeitgemäßer diakonischer Grundhaltungen.
  6. Entwicklung und Förderung der Kooperation, Koordination und Kommunikation zwischen verbandlichen, gemeindlichen, gesellschaftlichen, politischen Aufgabenbereichen sowie zwischen Gruppen, Initiativen und Institutionen, (Vernetzungsarbeit).
  7. Beratung und Unterstützung von Diensten und Einrichtungen des Caritasverbandes bei der Gemeinde- und Lebensweltorientierung.
  8. Entwicklung von Projekten z.B. mit internationalem Charakter (Europa) oder unter Berücksichtigung neuer Infrastruktureinrichtungen (zum Beispiel Freiwilligen-Zentren).

Diese Aufgabe wird - in unterschiedlicher Schwerpunktsetzung - aufgegriffen und mitgetragen durch einzelne Personen, ehrenamtliche Gruppen und Initiativen, sowie hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der pastoralen Arbeit und in der verbandlichen Caritasarbeit.

Ziel ist es, menschliches Leben gemäß dem Evangelium in all seiner Vielfältigkeit wahrzunehmen, zu entfalten, zu stärken und zu schützen. Dieses Ziel ist zu fördern durch eine intensive Zusammenarbeit zwischen Hauptamtlichen, Ehrenamtlichen, Betroffenengruppen, dem Caritasverband und den Gemeinden. Diese Zusammenarbeit ist von großer Bedeutung für die zukünftige Entwicklung der Caritasarbeit und der Gemeinden.

Caritas Sammlung – Hilfe für Menschen in unserer Gemeinde

Als Pfarrcaritas der Kirchengemeinde St. Martin in Raesfeld wollen wir Menschen Auswege aus ihrer Not aufzeigen. Das gelingt nicht immer und dauert manchmal lange. Aber ein Versuch lohnt in jedem Fall. Auf allen Ebenen karitativen Engagements geht es um das Miteinander, um den Blick und den Einsatz für den Anderen.
Oft    findet    sich    Not    ganz    in    unserer    Nähe,    auch    wenn    sie    nicht    immer    sofort    als solche erkannt und wahrgenommen wird. Ältere und einsame Menschen warten auf den Besuch der Sammlerinnen und Sammler bei den zweimal jährlich    stattfindenden    Haussammlungen,    in    Armut    geratene    Familien    auf    die Unterstützung aus der Pfarrei, Kranke auf die tröstenden Worte des Krankenhausbesuchsdienstes. Dies sind nur einige wenige Beispiele, die deutlich machen, wie wichtig die Gemeindecaritas auch in der heutigen Zeit ist.  
Familien erhalten professionelle Unterstützung in Erziehungsfragen. Benachteiligten Kindern werden Ferienfreizeiten ermöglicht. Menschen mit Suchtproblemen steht die Caritas hilfreich zur Seite. Wohnsitzlosen eröffnet sie neue Perspektiven. Sie kümmert sich haupt- und ehrenamtlich um alte und kranke Menschen und um solche mit körperlichen oder seelischen Beeinträchtigungen. Selbst in den letzten Lebensstunden stehen ehrenamtliche Helferinnen und Helfer tröstend und begleitend dem sterbenden Menschen bei.
Ein besonderer Schwerpunkt bildet auf Diözesanebene die Sorge um Flüchtlinge und Asylbewerber. Die Zahl der Männer, Frauen und Kinder, die ihre Heimat verlassen müssen, weil ihnen dort Gefahr für Leib und Leben droht, nimmt beständig zu. In Raesfeld angekommen brauchen sie Beratung und Beistand. Die Kirchengemeinde fördert Deutschkurse für Mütter im Familienzentrum.
Bei allem Tun geht es um das „Wir“, um einen Beitrag zum sozialen Frieden in unserem Land, in unserer Region, in unseren Städten und Dörfern.
Die gesammelten Spenden bleiben zu 100% in der Kirchengemeinde und helfen somit die direkte Not unserer Nachbarn zu lindern.
Dank Ihrer Hilfe konnten wir im letzten Jahr  Menschen in verschiedenen Notlagen mit  4000- 5000 € unterstützen.
Für Ihre Unterstützung der Aktion als Sammlerin und Sammler und als großherzige Spenderin oder großherziger Spender bedanken wir uns ganz herzlich.
Leider zeigt sich aber in den letzten Jahren, dass immer weniger Frauen und Männer bereit sind, mit der Sammeldose von Tür zu Tür zu gehen und um eine Spende für die Pfarrcaritas bitten. Die Gründe hierfür sind sehr vielfältig. In Raesfeld haben wir mittlerweile 16 Bezirke, die nicht mehr von Sammlerinnen oder Sammlern besucht werden. Dies führt dazu, dass auch weniger Geld für die bedürftigen Menschen unserer Gemeinde zur Verfügung steht.
Um auch den Mitbürgern, die nicht mehr persönlich besucht werden können, die Möglichkeit zu geben eine Spende für die Pfarrcaritas zu geben, bieten wir die Alternative einer Überweisung auf unser Caritaskonto bei der Volksbank Raesfeld an. KontoNr.: 105 772 000 BLZ: 428 624 51
IBAN: DE 47 428 624 510 105 772 000    BIC: GENODEM1RAE