Chronik St. Martin

889 Raesfeld wird in dem Werdener Heberegister als Hrothusfeld bezeichnet.
1166 Erste urkundliche Nennung des Raesfelder Burgherrn Rabodo von dem Berge. Er ist Patronatsherr und Erbauer der Raesfelder Pfarrkirche.
1150 - 1180 Bau der Kirche durch den Edelherren Rabodo I. von dem Berge.
1250 Abtrennung des Pfarrbezirks von der Urpfarre in Borken und Erhebung zu einer eigenständigen Pfarrgemeinde.
1313 Der erste mit Namen genannte Pfarrer nannte sich "Reynerus".
1384 Der Burgherr Bitter von Raesfeld stiftet einen Altar in der Pfarrkirche.
1444 Der Burgherr Johann von Raesfeld verschreibt der Bruderschaft St. Martin eine Rente
1457 In einem Nachspiel zur Münsterschen Stiftsfehde wird der Raesfelder Kirchturm durch einen Brand zerstört und die kostbaren Sakralgegenstände entwendet
1458 Die beiden Kirchenmeister kaufen als Kirchengut den Hof Hetkamp
1515 Nach über 50 Jahren wird der zerstörte Turm wieder aufgebaut und um zwei Stockwerke erhöht.
1516 Zwei neue Glocken wurden durch Meister Westerhues am Nordrand des Dorfes gegossen.
1560 Ein Brand zerstört einen Teil des Dorfes und beschädigt die Kirche.
1577 Der Burgherr Goswin von Raesfeld lässt eine Glocke für die Kirche gießen.
1630 Der verstorbene Patronatherr Alexander I von Velen wird in der Pfarrkirche beigesetzt.
1667 Ein Schulhaus wird errichtet und der Küster wird dort der erste Lehrer.
1749 Die Kirche wird zu klein und es wird ein "Hangesolder" eine Bühne eingezogen.
1810 Das alte Pastorat war baufällig und wurde auf dem Gelände zwischen Marbecker Straße und Brökerstegge neu errichtet.
1816 In dieser Nacht wurde die Pfarrkirche ausgeraubt. Es wurden 5 Kelche, 11 Alben und sechs Messgewänder gestohlen.
1821 Für den "Primissiar" (jüngsten Kaplan) wurde am Dorfeingang ein Haus errichtet.
1831 Vikar Trockel kommt nach Raesfeld
1837 Ein neuer Friedhof wird an der Truvenne angelegt
1840 Pfarrer Trockel plant den Bau einer neuen Kirche
1858 Aufbau einer Notkirche und Abbruch der alten Pfarrkirche. Ostern wurde die letzte Hl. Messe gehalten.
1860 Einweihung der neuen Pfarrkirche St. Martin am 23. Oktober.
1861 Die Jüdische Synagoge wird gegenüber der Kirche gebaut.
1863 Pfarrer Trockel wird in den Ruhestand versetzt.
1870 Pfarrer Pentrup lässt 14 Kreuzwegbilder in Münster malen.
1888 Geschwister Hermann Holtkamp stiften ein Grundstück für ein Krankenhaus.
1890 Pfarrer Burlage lässt die Kirche mit Altären und bunten Bodenfliesen ausstatten.
1909 Gründung des Kath. Gesellenvereins St. Joseph durch Kaplan Nordhoff, jetzt Kolpingsfamilie.
1912 Pfarrer Fiehe lässt in der Kirche eine elektrische Beleuchtung installieren
1925 Pfarrer Austermann kommt nach Raesfeld und bleibt bis 1951 in Raesfeld.
Mai 1938 Bischof Clemens August Graf von Galen besucht Raesfeld, entgegen den Weisungen der NSDAP ist das ganze Dorf festlich geschmückt
1938 Die Jüdische Synagoge wird in Raesfeld zerstört.
1940 Der Religionsunterricht und die Jugendstunden finden in der "Neuen Sakristei" statt
1940 Kaplan Meier predigt gegen das Hitlerregime und wird verhaftet.
1945 Kriegsschäden am Kirchturm und am Kirchengebäude.
1945 Ende März nehmen die englischen Truppen Raesfeld ein.
1949 Die Kolpingbrüder errichten in Eigenleistung das Kolpinghaus am Hohen Weg, das später als Pfarrheim genutzt wird. Präses Jasper segnet das Haus am 4. September ein.
1952 Bau einer Kaplanei an der Marbecker Straße.
1967 Bau eines Pfarrhauses an der Kolpingstraße.
1976 Neubau eines Friedhofskapelle.
1983 Pfarrer Tietmeyer wird Pfarrer bis 1993
1985 Lehrer Johannes Nolte wird zum Diakon geweiht und tritt seinen Dienst in St. Martin an.
1993 Pfarrer Bernhard Tietmeier und Diakon Anton Wesseler verlassen die Pfarrgemeinde
1993 Pfarrer Alois Cremers wird in sein Amt eingeführt
1993 Pastoralreferent Ludger Picker tritt seinen Dienst an und zieht mit seiner Familie in die Kaplanei in der Marbecker Straße ein.
1994 Tabernakel, Ambo und Altar werden neu erstellt und von Weihbischof Demming eingesegnet.
1994 In der ehemaligen Bücherei wird ein Pfarrsaal eingerichtet.
1995 Eröffnung des gemeindlichen Begegnungszentrums "Villa Becker"
1997 Das neue Seniorenhaus wird gebaut und auf das Patronat St. Martin geweiht.
1997 Die Pfarrgemeinde ist im Internet mit einem eigenen WWW-Server vertreten.
1999 Das Kolpinghaus wird mit viel Eigenleistung der Vereine gründlich renoviert und mit neuen Möbeln ausgestattet.
2000 Die Pfarrkirche wird von außen renoviert. Beschädigte Ziegel werden am Turm und am Kirchenschiff erneuert.
2001 Die Pfarrkirche wird von innen gründlich renoviert, neue Lampen werden installiert und der Innenraum mit einer neuen Farbgebung gestrichen. Weihbischof Werner Thissen segnet die Kirche zum Patronatsfest ein.
2001 Die Pfarrgemeinden St. Martin in Raesfeld und St. Marien, Rhedebrügge, fusionieren.
2004 Die Bücherei bekommt eine hauptamtliche Kraft und neue Räume im ehemaligen Altenheim an der Weselerstrasse.
2005 Diakon Johannes Nolte stirbt am 25. April
2007 Die Friedhofskapelle wird an selber Stelle neu gebaut und am Allerheilgentag von Pfarrer Arntz eingeweiht.
2009 Die Kolpingsfamilie feiert ihr 100 jähriges Jubiläum
2010 Die Pfarrgemeinde begeht das 150jährige Jubiläum des Kirchbaus
2011 Pfarrer Johannes Arntz verlässt die Pfarrgemeinde und wird Pfarr- und Kreisdechant in der Pfarrgemeinde St. Lamberti in Coesfeld.
2011 Pfarrer Michael Kenkel wird in sein Amt eingeführt.
2011 Klaus Elsner aus Erle wird zum Diakon für St. Silvester und St. Martin geweiht.
2013 Am 9. Juni wird die Kirchengemeinde mit St. Silvester in Erle zusammengelegt.
2013 Am Christukönigtag wird Herr Klaus Franke von Bischof Dr. Felix Genn zum Diakon geweiht. und am 1. Advent mit einem großen Fest in seinen Dienst in Raefeld, Erle und Rhedebrügge eingeführt.
2014 Am 26. Oktober laden die evangelische und katholischen Kirchengemeinden ihre Ehrenamtlichen zu einem Dankeschönfest ein.
2016 Pastoralreferent Ludger Picker verlässt nach 22 jähriger Tätigkeit die Pfarrgemeinde und tritt eine neue Stelle in der Pfarrgemeinde St. Mauritz in Münster an. Dort wird er am Kirchort Magareta eingesetzt. Er wird dort für die Caritas und in der Flüchtlingsbetreuung tätig sein.
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